Unsere Kirche
         

Unsere Kirche
Bilder
Die Orgel

 

 

 

 

Die Orgel

Die heutige Sulzbacher Orgel hatte zunächst ihren Ursprung in der Frankfurter St. Katharinenkirche. 1626 baute sie Lorenz Ettlin aus Eßlingen. Nach dem Abriss der alten Kirche wurde sie zunächst in den Neubau überführt. Im Jahre 1778 verkaufte man die Orgel für 225 Gulden nach Sulzbach. Zu Erkennen ist die Frankfurter Identität an dem Adler über dem Mittelturm.

Zahlreiche Umbauten und Reparaturen waren bis zum heutigen Tag notwendig, um diese bemerkenswerte Orgel zu erhalten:

1780/81 fand die Ausschmückung des Prospektes mit bildhauerischen Schmuck durch den Frankfurter Bildhauer Georg Friedrich Schnorr für 35 Florin (Gulden) statt. Im Jahre 1839 wurden zwei von fünf Blasebälgen entfernt, ebenso die Reinigung der Orgel vollzogen. Genehmigt wurde dies von der Herzoglichen Landesregierung und unterschrieben von Pfarrer Bickel, Schlutheiß Anthes sowie dem Orgelbauer Friedrich Voigt. Eine weitere Restaurierung und Ausbau erfolgte in den Jahren 1958-65 durch die Orgelbaufirma Steinmeyer in Oettingen. Dazu wurde die Orgel komplett abgebaut und nach Oettingen gebracht. Während der Bauzeit wurde ein Orgelpositiv der Firma Hardt eingesetzt. Für 80.000,00 DM wurde die Orgel 2001 von der Fa. Steinmeyer gereinigt.

Die heutige Orgel besteht nun aus folgenden Registern:

Hauptwerk (C - c'''): Principal 8', Octave 4', Octave 2', Quinte 2 2/3', Mixtur 4-fach 1 1/3', Terzian 2-fach 1 1/3' + 1 3/5', Gedackt 8', Gedackt 4', Waldflöte 2', Salicional 8', Trompete 8' (geteilt)

Pedalwerk (C - d'): Subbaß 16', Octavbaß 8' (Metall), Spitzoctave 4', Hintersatz 4-fach 2 2/3', Posaune 16'

Oberwerk (C - c'''): Principal 4', Principal 2', Rohrflöte 8', Blockflöte 4', Zimbel 3-fach 1/2', Quinte 1 1/3', Terz 1 3/5', Rohrschalmei 8'

Nebenzüge: Manualkoppel, 2 Pedalkoppeln, Tremulant (OW)